![]() |
Kartentelefon: 0202.472211 |
|
|
Neu im Atelier: "Stolz und Vorurteil* (*oder so)" - Komödie mit Musik von Isobel McArthur ist aktuell in Unterkirchen zu erleben!Jane Austens literarischer Klassiker neu erzählt: mit rasantem Tempo, eingängiger Musik und viel Humor. In dieser Fassung wird der Stoff einmal kräftig durchgeschüttelt: frech, popmusikalisch und modern - rechtzeitig reservieren!
Im Mittelpunkt steht die Familie Bennet mit ihren fünf Töchtern. Die Mutter verfolgt ein klares Ziel: sie möchte möglichst schnell geeignete Ehemänner für ihre Töchter finden. Denn im England des frühen 19. Jahrhunderts entscheidet eine gelungenen Heirat nicht nur über das gesellschaftliche Ansehen, sondern oft auch über die wirtschaftliche Zukunft einer Familie. Als der wohlhabende und charmante Charles Bingley in die Nachbarschaft zieht, scheint das Glück zum Greifen nah. Doch wie so oft im Leben wird alles komplizierter als gedacht. Und dann treffen schließlich noch Tochter Elizabeth und Mr. Darcy aufeinander. Zwischen Missverständnissen, Vorurteilen, verletztem Stolz und gesellschaftlichen Erwartungen entspinnt sich ein Schlagabtausch aus Wortwitz und unerwarteten Wendungen. Die große Frage bleibt: Können Stolz und Vorurteil überwunden werden – oder stehen sie dem Glück für immer im Weg? In Isobels McArthurs Fassung stehen neben den bekannten Figuren aus Jane Austens Roman auch diejenigen im Mittelpunkt, die sonst kaum gesehen werden: die Dienstmädchen. Mit Energie und Spielfreude schlüpfen sie in sämtliche Rollen und erzählen auf ihre Weise die Komödie über Liebe, gesellschaftliche Abhängigkeiten und Emanzipation. In irrwitzigen Rollenwechseln entsteht ein ebenso turbulenter wie humorvoller Theaterabend, bei dem fünf Schauspielerinnen spielend und singend eine ganze Romanwelt – überraschend werktreu – auf die Bühne bringen. Die Autorin Isobel McArthur wurde befragt, worin sie die Besonderheit ihrer Austen-Adaption inklusive Klassenkampf und Popsongs sehe. McArthur: „Ich glaube, was mir beim Anschauen vieler Verfilmungen dieses Romans aufgefallen ist, war eine gewisse Ernsthaftigkeit, die sich in den letzten zweihundert Jahren durchgesetzt hat. Aus welchem Grund auch immer wurde der Humor in Austens Roman immer wieder zugunsten von etwas so Ehrfürchtigem beiseitegeschoben, dass er geradezu feierlich geworden ist. Das Originalbuch ist zum Totlachen. Diese Adaption – erzählt von den Bediensteten – steht also ganz im Geiste von Austen selbst und ihrer Schreibweise. Sie ist witzig, feministisch und frech.
Die Presse zu "Stolz & Vorurteil* (*oder so)" im TiC-Theater: „Die
Premiere von „Stolz und Vorurteil* (*oder so)“ im TiC-Theater in Wuppertal
zeigt einmal mehr, dass die Intendanten Ralf Budde und Stefan Hüfner ein gutes
Gespür für die Auswahl ihrer Stücke haben. Die weiblichen Semi-Profis
überzeugen durch ihr starkes, pointiertes Schauspiel, das von viel Witz und
bemerkenswerter Wandlungsfähigkeit zeugt. Schließlich übernehmen die fünf
Darstellerinnen zusammen fast 20 verschiedene Rollen. (...) Die
musikalische Komödie von Isobel McArthur nach Jane Austens Klassiker kommt in
der Übersetzung von Silke Pfeiffer temporeich mit viel Wortwitz in einer
modernen, teils derben Alltagssprache daher. Bei aller Albernheit bewegt sich
die Umsetzung auf einem enorm hohen künstlerischen Niveau, das durchweg
Theaterprofis vor und hinter der Bühne vermuten ließe. Das zum Teil erfahrene,
semiprofessionelle Ensemble meistert die Königsdisziplin des darstellenden
Theaters – die Komödie – unter der Regie von Ralf Budde ganz bravourös! (...) Mit
dieser gelungenen Inszenierung der urkomischen musikalischen Komödie „Stolz und
Vorurteil* (*oder so)“ gelingt dem TiC-Theater Wuppertal erneut ein echter
Coup mit hohem Unterhaltungswert. Absolut sehenswert!“ - musicalzentrale.de
„ ( ...) Ralf Budde ist es gelungen, mit geschickter Hand die durch die Vielfachbesetzung (weit mehr als hier genannt) der äußerst spielfreudig agierenden fünf Damen zunächst verwirrenden Fäden so elegant zu ordnen, dass man die dramatis personae durch pfiffige Kostümideen (Noëlle-Magali Wörheide) bald alle zu erkennen lernt. Ebenso geschickt fügen sich die von Stefan Hüfner in einem vorgegebenen Rahmen ausgesuchten und passend arrangierten populären Songs in die Spielhandlung, (...) Schon von Jane Austen als gesellschaftskritische Komödie geschrieben und als solche von Isobel McArthur musikalisch-dramatisch umgesetzt, bekommt das Stück durch Ralf Buddes Regie noch ein bisschen mehr satirischen Biss. Alles in allem ein großes Vergnügen, bei dem keine Minute der ca. 2 ½ Stunden langweilt und die Damen auf der Bühne in konstantem Tempo und in Augenhöhe miteinander hinreißend agieren. Einen Extrapunkt konnte Anna Färber durch ihren Auftritt als Mr. Collins und die Schwestern Mary und Lydia Bennet allerdings für sich buchen - ein komödiantisches Talent in skurrilen Rollen. Ohne Stolz und Vorurteil unbedingt zu empfehlen! (...) - Musenblätter „Klassiker wunderbar witzig inszeniert: Mit „Stolz und Vorurteil (*oder so)“ liefert das Theater in Cronenberg ein wunderbar witziges Stück ab. Herzhaft lachten die Premierenbesucher über fünf Darstellerinnen, die in Bestform spielten, wie eine Girl Group sangen und wie wild gewordene Cheerleader tanzten. Im ausverkauften Atelier Unterkirchen brandete immer wieder Szenenapplaus auf. (...) Diesem Schicksal widersetzt sich Elizabeth, ihre Waffen sind Witz und Schlagfertigkeit. Die verbalen Attacken gelten der Mutter, die ihre Töchter so lukrativ wie möglich verheiraten will. Noch vehementer richten sie sich gegen Fitzwilliam Darcy, den Elizabeth nicht ausstehen kann. Auf seine Annäherungsversuche reagiert Hackländer mit einer umwerfenden Vokalperformance: Der Song ihrer Wahl ist „You’re so Vain“, Carly Simons sarkastische Abrechnung mit eitlen Männern. Es ist eine schöne Ironie, dass Mrs. Bennett und Mister Darcy von ein und derselben Darstellerin verkörpert werden. Nelly Haller gibt die Mutter, die ihre finanziellen Interessen hinter theatralischen Gefühlsaufwallungen zu verbergen sucht. Sie ist aber auch der Junggeselle, der sich steif wie ein Zinnsoldat über die Bühne bewegt – und im nächsten Moment zu den Klängen von „I Was Made For Loving You“ die Luftgitarre schwingt. Was ein Mann nicht alles tut, um die Angebetete rumzukriegen. Mit rasantem Rollenwechsel glänzt auch Anja Bielefeld. Anrührend singt sie als Elizabeths Lieblingsschwester Jane den Trennungsblues. Nicht minder nimmt man ihr den Soldaten Wickham ab, der die Frauenwelt mit verwegenem Auftreten becirct. Ähnlich reizt Tanisha Meis den Kontrast aus: In einer Szene spielt sie den jungenhaft-sympathischen Charles Bingley, wenig später dessen versnobte Schwester. Dank überbordender Frisur und näselnder Stimmlage ist Meis kaum wiederzuerkennen. Mit selbstgefälligem Grinsen charakterisiert Anna Färber den Landpfarrer. Als Mary Bennet dagegen sorgt sie für ein starkes Finale. Wie den Barden in den Asterix-Heften wollen die Schwestern Mary auf keinen Fall singen lassen. Nun darf Färber doch noch zum Mikro greifen und Gloria Gaynors „I Am What I Am“ anstimmen. Das Plädoyer für Selbstermächtigung und Emanzipation ist nicht zu überhören.“ - Westdeutsche Zeitung Bestellen Sie Ihre Karten hier online oder telefonisch unter 0202/472211. [zurück] - [bookmarken] - [Druckversion] - [Weiterempfehlen] - [Impressum] - [Datenschutz] - [AGB] © 1997-2026 by TIC - Theater in Cronenberg. Borner Str. 1 - 42349 Wuppertal-Cronenberg - Alle Informationen dienen nur zur persönlichen Information ! Providing, Umsetzung und CMS by Portunity GmbH . | ||||||